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Sonnenbatterie der Stromspeicher der Zukunft

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Die automatische Funktionsweise der Sonnenbatterie maximiert den Eigenstromverbrauch und minimiert gleichzeitig den Strombezug aus dem Netz.

Mit der Photovoltaik-Anlage wird tagsüber Sonnenstrom erzeugt, der grundsätzlich sowohl selbst verbraucht, als auch ins Stromnetz eingespeist werden kann.

Nachdem die Einspeisevergütung schrittweise reduziert wird, während die Strompreise fortgesetzt steigen, ist der eigene Verbrauch von selbsterzeugtem Sonnenstrom wirtschaftlich immer sinnvoller. Nicht zuletzt ist dies jedoch auch ökologisch sinnvoll, denn es handelt sich um 100 % grünen Strom, der durch den eigenen Verbrauch am Ort der Erzeugung die Stromnetze entlastet.

Die Sonnenbatterie ist darauf ausgerichtet, den Eigenverbrauch bestmöglich zu optimieren. Der von der Photovoltaik-Anlage erzeugte Sonnenstrom wird deshalb zunächst unmittelbar dem eigenen Verbrauch zugeführt. Besteht dennoch ein Überschuss an Sonnenstrom wird die Sonnenbatterie aufgeladen, so dass diese dann abends, nachts und morgens den zwischengespeicherten Sonnenstrom bei Bedarf wieder punktgenau zur Verfügung stellen kann. Sind die Batteriezellen voll aufgeladen und steht noch immer Sonnenstrom zur Verfügung, schaltet die Sonnenbatterie mittels Funksteckdosen weitere Stromverbraucher ein, wie z.B. Geschirrspülmaschine oder Wäschetrockner.

Dies geschieht bei Wahl des Automatik-Modus völlig selbständig, kann aber auch über die Sonnenbatterie-App auf dem Smartphone oder dem Tablet manuell erfolgen. Dadurch wird der Eigenverbrauch weiter erhöht und die Einspeisung von wertvollem Sonnenstrom ins Netz weitestgehend vermieden. Nur wenn dann immer noch überschüssiger Sonnenstrom vorhanden ist, was insbesondere bei größeren Photovoltaik-Anlagen der Fall sein kann, wird Sonnenstrom gegen die gesetzliche Einspeisevergütung ins Netz eingespeist.

Der zwischengespeicherte Sonnenstrom wird dann zur Benutzung bereitgestellt, wenn die Photovoltaik-Anlage aufgrund der Tageszeit oder Witterungsbedingungen keinen oder zu wenig Strom zur Verfügung stellt. Dies ist natürlich im Regelfall zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang am nächsten Tag. Die Speicherkapazität sollte dabei so ausgewählt werden, dass der typische Stromverbrauch in diesem Zeitraum über den zwischengespeicherten Sonnenstrom gedeckt werden kann.

Kommt es zu einem Stromausfall, schaltet das gesamte Objekt mit allen drei Phasen im Bruchteil einer Sekunde auf Batteriebetrieb um. Das Gebäude wird unterbrechungsfrei weiterhin und vollständig mit Strom versorgt, ohne dass es zu Komforteinbußen kommt.

Der Nutzer der Sonnenbatterie ist dabei zu jeder Zeit und an jedem Ort in der Lage, sämtliche Energieströme zu überwachen – sowohl Stromproduktion, als auch Stromverbrauch. Diese Transparenz ermöglicht neben einem laufenden Monitoring nicht zuletzt auch ein Kennenlernen und Verstehen energetischer Zusammenhänge im eigenen Objekt.